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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Studie netzdienliche Integration hybrider Entsorgungsfahrzeuge

Projektdaten und -ziele

Das Vorhaben wird im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung (BENE) gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und des Landes Berlin (Verbundvorhaben, Förderkennzeichen 1160-B5-O / 1179-B5-O)

Programmträger: B.&S.U. Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH

Laufzeit: 02/2018 - 04/2019

Projektleitung ALBA Management GmbH: Tim Heinrich

Projektmitarbeiter Fachgebiet EVUR: Lina Taube, Philipp ter Schiphorst

Ziel des Projektes ist es, Potentiale von hybriden Abfallsammelfahrzeugen durch die Nutzung für weitere Verwendungs- und Erlösmöglichkeiten zu steigern. Dafür wird untersucht, welche dieser Potentiale noch ungenutzt sind. Zudem wird analysiert wie sie dazu beitragen können, die Wirtschaftlichkeit zu steigern und gleichzeitig Emissionen in Berlin zu verringern.

 

 

Projektpartner

ALBA Management GmbH

Die ALBA Management GmbH nimmt die Holdingaufgabe innerhalb der ALBA Group wahr. Hier werden unternehmensübergreifende Fragestellungen und Aufgaben koordiniert und bearbeitet. Es handelt sich dabei um eine Bündelung der wichtigsten funktionalen betriebswirtschaftlichen Bereiche unter einem Dach. Der Fachbereich Managementsysteme fasst die bisherigen Einzelaktivitäten Energieeinkauf, Energiemanagementsystem ISO 50.001, Qualitätsmanagement ISO 9.001 und Datenschutz zusammen. Das ALBA Energiemanagement-Team setzt sich aus interdisziplinär aufgestellten Ingenieuren verschiedener Fachbereiche zusammen. Neben der Betreuung der insgesamt rund 260 Standorte der ALBA Group liegen auch die energetische Prozess- und Anlagenoptimierung, der Strom- und Gaseinkauf, die Installation von Messtechnik sowie Strukturanalysen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen in der Hand des Energiemanagement-Teams.


Fachgebiet Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien der TU Berlin

Das Fachgebiet EVUR beschäftigt sich forschungsseitig mit zahlreichen Fragestellungen um das Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Ein weiteres gemeinsames Forschungsprojekt mit der ALBA Management GmbH erforscht die Lastmanagementpotenziale von entsorgungstechnischen Anlagen zur Stromnetzstabilisierung im Rahmen der Förderinitiative Zukunftsfähige Stromnetze der Bundesregierung. Zudem werden in Forschungsarbeiten die Möglichkeiten der Integration neuer Antriebe in ein auf regenerativen Energien beruhendes Stromnetz betrachtet.

 

 

Arbeitsschwerpunkte

Das Projekt skizziert folgende Schwerpunkte:

  1. Netzdienliche Integration von hybriden Entsorgungsfahrzeugen und deren Speichersystemen für den Regelenergiemarkt
  2. Reduzierung von lokalen CO2-, Lärm- und Feinstaubemissionen durch den Einsatz von hybriden Entsorgungsfahrzeugen
  3. Integration mobiler Speicher in Abfallrecyclinganlagen
  4. Integration von hybriden Entsorgungsfahrzeugen in den Betrieb von thermischen Abfallverwertungsanlagen mit Stromerzeugung

Dafür wird zunächst die technischen Rahmenbedingungen und die notwendigen Anforderungen an die Infrastruktur mit Fokus auf die Lade-Einspeiseinfrastruktur geprüft. Zudem werden Anforderungen an elektrische/hybride Antriebe bzgl. der Nutzbarkeit für Abfallsammelfahrzeuge definiert.

Anhand realen Messdaten zu Fahrweise und Verbrauch wird ein Simulationsmodell erstellt, anhand dessen das Potential der Fuhrparkumstellung auf neue Antriebskonzepte ermittelt wird. Dabei wird die Möglichkeit zur Reduzierung von Spitzenlasten der ALBA-Anlagen sowie zur Teilnahme am Regelenergiemarkt im Rahmen der wirtschaftlichen Bewertung berücksichtigt. Weiterhin wird die stoffliche und energetische Kopplung der Abfallsammelfahrzeuge und der zugehörigen Ladestationen mit einer thermischen Abfallverwertungsanlage als Beitrag zur Netzstabilisierung evaluiert.

Die Umstellung auf elektrische und hybride Abfallsammelfahrzeuge hat als Ziel die Reduktion von CO2-, Feinstaub- und Lärmemissionen in Berlin. Daher wird der Potential der Emissionsvermeidung bei Umstellung aller Berliner Fuhrparks untersucht und ins Verhältnis zu weiteren Emissionsquellen gesetzt.

Alles Ergebnisse fließen in eine abschließende Wirtschaftlichkeitsanalyse ein, die verschiedene Instrumente berücksichtigt. Die Ergebnisse der Studie werden durch Publikationen und Messeteilnahmen verbreitet.

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